Vorgeschichte

Die Geschichte des Kinderhauses hat eine Vorgeschichte.

Die Vorgeschichte heißt GAGA:
Autonomes Kultur- und Kommunikationszentrum GAsserGAsse.
Die GAGA war ein idealistisches, selbstverwaltetes Projekt für autonome Gruppen wie:

Hilda Swiczinsky 1981     Haftentlassenenbetreuung
    Punks und heimatlose Jugendliche
    MusikerInnen
    Beisl- und Werkstätteninitiatoren
    Hanf-Legalise AktivistInnen
    RadfahrerInnen
    und
    Kindergruppen und Alternativschulen

in den leer stehenden Räumlichkeiten der WÖK (Wiener öffentliche Küche).

Artikel vom 29.6.1983



1981 gab es ein heftiges Bedürfnis und die Forderung nach einem selbst gestalteten Freiraum für Jugendliche und autonome StadtbenützerInnen. Die Forderung nach einem entsprechenden Freiraum in der Stadt war einerseits das Ergebnis der bis dahin noch nicht erfolgreichen "Burggartenbewegung" und dem Drängen zahlreicher Initiativgruppen nach eigenen, entsprechenden Räumlichkeiten.
Die GAGA hatte ein intensives, aber kurzes Leben: im März 1981 von den Proponenten des "Vereins zur Schaffung, Förderung und Unterstützung von selbstverwalteten Kultur- und Kommunikationszentren" gegründet und im Juni 1983 von der Polizei abgerissen.
Die 2 Kindergruppen und die 2 Alternativschulen der GAGA waren also im Juni 1983 plötzlich heimatlos.
Kinder der Ätsch-Schule 1981 Kinder der Ätsch-Schule 1981
Mit Hilfe der Jugendstadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner, damals SPÖ - Mandatarin im 6. Bezirk, wurde das Substandard-Abbruchhaus in Mariahilf, in der Hofmühlgasse 2, als geeignetes Nachfolgeobjekt für die folgenden GAGA-Gruppen gefunden:

    ÄTSCH-Verein für emanzipatorische Erziehung
    Eltern-Schüler-Lehrer Kooperative, kurz ESL
    Humane Umwelt für Kinder, kurz HUK
    Kindergruppe Ich bin Ich
    sowie Kindergruppe "Liniengasse"


...weiter, weiter, weiter...

 

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