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Die Geschichte des Kinderhauses hat eine Vorgeschichte.
Die Vorgeschichte heißt GAGA:
Autonomes Kultur- und Kommunikationszentrum GAsserGAsse.
Die GAGA war ein idealistisches, selbstverwaltetes Projekt für autonome Gruppen wie:
Haftentlassenenbetreuung
Punks und heimatlose Jugendliche
MusikerInnen
Beisl- und Werkstätteninitiatoren
Hanf-Legalise AktivistInnen
RadfahrerInnen
und
Kindergruppen und Alternativschulen
in den leer stehenden Räumlichkeiten der WÖK (Wiener öffentliche Küche).

1981 gab es ein heftiges Bedürfnis und die Forderung nach einem selbst gestalteten Freiraum für
Jugendliche und autonome StadtbenützerInnen. Die Forderung nach einem entsprechenden Freiraum in der
Stadt war einerseits das Ergebnis der bis dahin noch nicht erfolgreichen "Burggartenbewegung" und dem
Drängen zahlreicher Initiativgruppen nach eigenen, entsprechenden Räumlichkeiten.
Die GAGA hatte ein intensives, aber kurzes Leben: im März 1981 von den Proponenten des
"Vereins zur Schaffung, Förderung und Unterstützung von selbstverwalteten Kultur- und
Kommunikationszentren" gegründet und im Juni 1983 von der Polizei abgerissen.
Die 2 Kindergruppen und die 2 Alternativschulen der GAGA waren also im
Juni 1983 plötzlich heimatlos.
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