Die Partnerschule in Budapest

Die Ätsch-Schule hat eine Partnerschule in Ungarn, die Habakukkschule in Budapest. Die Kinder schreiben sich gegenseitig Briefe. Im Mai 1998 haben sie die Habakukkschule besucht und berichten:

Luise Schintlmeister, 10 Jahre

Unsere Ungarnreise, 14.5.98

Auf zur Habakukk-Schule
Am 8. Und 9. Mai fuhr ich mit der Schule nach Ungarn - Budapest.
Halb acht brachte mich Sepp mit dem Auto zu Manon. Bis um acht war ich dann bei ihr und schaute ihre Ratte an. Sie heißt Miri. Dann gingen wir los. Um neun fuhr der Zug ab. Im Zug saß ich neben Julia. Wir fuhren drei Stunden. Als wir ankamen, war ich sehr müde. Die Ungarnkinder von der Habakukkschule holten uns mit ihrem Bus ab. Mit dem Bus fuhren wir noch eine dreiviertel Stunde in die Schule. Dort gab es eine Jause und nachher konnten wir im Garten spielen. Sie hatten nämlich einen großen Garten und auch eine große Schule.

Lagerfeuer
Um halb fünf fuhren wir auf die Margaretheninsel, dort liehen wir uns Tandems aus. In einem Tandem konnten sechs Personen sitzen. Wir fuhren mit ihnen zu einem Wasserfall. Dort waren ganz viele kleine Schildkröten. Am Abend machten wir ein Lagerfeuer. Als es dunkel wurde, ging ich mit Emilia und Fanni, bei der ich übernachtete, nachhause. Fanni hatte Fische. Wir spielten ein bisschen und gingen schlafen. Am nächsten Tag kam Julia mit ihrer Gastfamilie zu Fanni. Fannis Vater konnte gut Deutsch.

Die Habakukk Schule
Dann fuhren wir in ein Restaurant und anschließend zu der Mathiaskirche, dort trafen wir die anderen. Die Kinder machten mit uns eine Stadtführung. Dann fuhren wir in die Schule. Dort blieben wir eine Zeit und spielten. Später fuhren wir zum Bahnhof. Als wir in Wien ankamen, holte mich meine Oma ab. Mit ihr fuhr ich noch eine Stunde nach Retz. Dort holte uns Sepp mit dem Auto ab und wir fuhren nach Altpölla.
Mir hat es in Ungarn sehr gut gefallen.

 

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